Kerry in Action
26.06.2009/00:44
Kerry hat den gemeinsamen Urlaub in England sehr genossen. Ihre frühere Besitzerin und Züchtern Jill hat sich ebenfalls sehr gefreut, ihre kleine Maus nach über 2 Jahren endlich mal wieder zu sehen, und die Wiedersehensfreude war auf beiden Seiten riesig. Auch ihren Bruder Smudge hat Kerry sofort wiedererkannt...
Crufts fand sie furchtbar. Im Auto warten war doof, in der Halle wars noch viel schlimmer, egal wie man es machte, sie fand das Ganze einfach schrecklich.
Aber zum Photoshooting musste sie dann wohl oder übel mitkommen und ich finde, die Bilder sind echt supersüss geworden (und sie durfte danach auch gleich wieder raus;-)

Den Urlaub in Norfolk danach fand sie um einiges besser. Am Strand war sie im 7. Himmel, hat sich konstant paniert, Möwen gejagt oder mit Tilly gespielt. Die Ria-freie Zeit hat beiden richtig gut getan, sie sind in den 10 Tagen richtig aufgeblüht und sie sind seither wieder viel entspannter im Umgang miteinander.



Nach England hatte ich auch mit Kerry einen Start am Turnier in Mailand geplant gehabt, was ja leider nicht geklappt hat. Stattdessen durfte auch sie zum ersten Mal Rally Obedience Luft schnuppern.
Es war ein super Einstieg für uns beide, und Kerry hat ihre Sache wirklich klasse gemacht. Ihr fehlte natürlich noch die Ausdauer, die 20 Übungen bis zum Schluss motiviert und schnell auszuführen (da half auch die Belohnung zwischendurch noch nichts). Aber was mich unheimlich gefreut hat, war, dass sie bis am Ende mitgemacht und sich bemüht hat. Die erste Hälfte war auch wirklich super motiviert und freudig und obwohl sie noch nie zuvor Rally-Obedience gemacht hat, klappten die meisten Übungen auf Wort ohne grosse Hilfen.
Zum Schluss musste ich dann mehr helfen, um sie bei der Stange zu halten, aber sie hat wirklich bis zuletzt tapfer mitgemacht, eine Leistung, die noch vor wenigen Monaten nicht möglich gewesen wäre.

Insgesamt ist es zur Zeit sowieso einfach nur genial, mit Kerry zu arbeiten. Die Motivationsarbeit zahlt sich langsam aus, egal wann ich mit ihr arbeiten möchte, sie freut sich mittlerweile aufs Training und ist mit Feuereifer mit dabei. Egal ob Obedience, Dogdance, Clickern oder Agility. Und wir schaffen auch schon mal 10-15 Minuten motiviertes Arbeiten ohne Durchhänger dazwischen.
Nur an den Seminaren lässt sie sich immer noch sehr gerne bitten und wenn, dann zeigt sie alles in Zeitlupe (sehr zur allgemeinen Erheiterung der Teilnehmer;-). Aber sie macht einfach einen ganz klaren Unterschied zwischen vorzeigen (wo meine Aufmerksamkeit auf die Zuschauer gerichtet ist) und Training, wo 100% meiner Aufmerksamkeit auf sie abfallen. Damit kann ich leben und für die Seminarteilnehmer ist es auch leichter, wenn sie nicht zu schnell arbeitet *grins*