Crufts Freitag 6.3.09 - HTM Final England
Das Heelwork to Music Finale - Die besten 10 Teams aus
England durften antreten.
Wie es schien, sollten wir wieder die ersten 2 Starter verpassen, und diese waren dann auch am Ende lustigerweise ebenfalls wieder auf Platz 7 (Linda Edmondson mit Gimme a Buzz) und Platz 8 (Kathleen Stubbings mit Bordertown Shades of Blue) rangiert.
Einmal mehr hat sich für mich gezeigt, dass Heelwork to Music, gerade mit den in England bestehenden Einschränkungen, gepaart mit bis zu 4 Minuten Musik einfach im Normalfall langweilig ist.
Nicht die Arbeit an sich, es waren bei einigen Teams wieder geniale Fussarbeit und Fusspositionen zu sehen! Aber weil sie mindestens 75% der Zeit in einer von 4 (bzw. 8 wenn man die Seitenwechsel dazu nimmt) Fusspositionen verbingen müssen (Fuss links und rechts, Fuss anders rum und quer vorne und hinten am Mensch), ist es einfach extrem schwer, den Zuschauer so lange bei der Stange zu halten.
Dies ist nur 2 Teams wirklich gelungen.
Einer davon war Richard Curtis. Seine Interpretation von Thriller, die Art wie er sich zur Musik bewegt und Akzente im Lied umgesetzt hat, war einfach genial. Zudem waren enorm viele Positionswechel und Kombinationen drin, alle extrem sauber ausgeführt, dass für mich der Sieger schon fest stand.
Das zweite absolut geniale Team waren Heather Smith und ihr Working Beardie. Der Hund ist knapp 2 Jahre jung und hatte eine Ausstrahlung sondergleichen. Dazu eine Fussarbeit, dass ich total neidisch wurde.
Zudem hatte Heather sichtlich einen riesen Spass beim Tanzen mit ihrem Hund. Die beiden sind verdient auf dem dritten Platz gelandet.
Für ganz nach oben fehlten noch ein paar Kombis und Wechsel mehr, aber das wird noch werden.
Mir absolut unverständlich war dann jedoch der haushohe Sieg von Tina und Chandi. So sehr ich die beiden als Team mag, aber die Choreo war allenfalls gut im Vergleich zu Richard's Choreo.
Manche Teile passten auf meiner Sicht überhaupt nicht zur Musik und naja, was soll ich sagen? Die Richter haben das letzte Word, aber verstehen konnte ich diesen Entscheid nicht;-)
Ebensowenig wie der absolut unverdiente, letzte Platz von Lesley Neville. Ihre Interpretation vom Lied Capone hat mir sehr gut gefallen, total locker getanzt und sie ist nicht nur stur und geradlinig Fuss gelaufen, wie viele der anderen Teams, bei denen das Ganze eher wie eine Obedience-Übung aussah.
Lesley hat auch mal Schrittwechsel und andere Körperhaltungen eingebaut und das Feeling der Musik total schön rüber gebracht.
Abschliessend muss ich sagen, war für mich das HTM Finale etwas entäuschend, aber wenigstens gabs einiges zum Diskutieren und Mitfiebern;-)
Wie es schien, sollten wir wieder die ersten 2 Starter verpassen, und diese waren dann auch am Ende lustigerweise ebenfalls wieder auf Platz 7 (Linda Edmondson mit Gimme a Buzz) und Platz 8 (Kathleen Stubbings mit Bordertown Shades of Blue) rangiert.
Einmal mehr hat sich für mich gezeigt, dass Heelwork to Music, gerade mit den in England bestehenden Einschränkungen, gepaart mit bis zu 4 Minuten Musik einfach im Normalfall langweilig ist.
Nicht die Arbeit an sich, es waren bei einigen Teams wieder geniale Fussarbeit und Fusspositionen zu sehen! Aber weil sie mindestens 75% der Zeit in einer von 4 (bzw. 8 wenn man die Seitenwechsel dazu nimmt) Fusspositionen verbingen müssen (Fuss links und rechts, Fuss anders rum und quer vorne und hinten am Mensch), ist es einfach extrem schwer, den Zuschauer so lange bei der Stange zu halten.
Dies ist nur 2 Teams wirklich gelungen.
Einer davon war Richard Curtis. Seine Interpretation von Thriller, die Art wie er sich zur Musik bewegt und Akzente im Lied umgesetzt hat, war einfach genial. Zudem waren enorm viele Positionswechel und Kombinationen drin, alle extrem sauber ausgeführt, dass für mich der Sieger schon fest stand.
Das zweite absolut geniale Team waren Heather Smith und ihr Working Beardie. Der Hund ist knapp 2 Jahre jung und hatte eine Ausstrahlung sondergleichen. Dazu eine Fussarbeit, dass ich total neidisch wurde.
Zudem hatte Heather sichtlich einen riesen Spass beim Tanzen mit ihrem Hund. Die beiden sind verdient auf dem dritten Platz gelandet.
Für ganz nach oben fehlten noch ein paar Kombis und Wechsel mehr, aber das wird noch werden.
Mir absolut unverständlich war dann jedoch der haushohe Sieg von Tina und Chandi. So sehr ich die beiden als Team mag, aber die Choreo war allenfalls gut im Vergleich zu Richard's Choreo.
Manche Teile passten auf meiner Sicht überhaupt nicht zur Musik und naja, was soll ich sagen? Die Richter haben das letzte Word, aber verstehen konnte ich diesen Entscheid nicht;-)
Ebensowenig wie der absolut unverdiente, letzte Platz von Lesley Neville. Ihre Interpretation vom Lied Capone hat mir sehr gut gefallen, total locker getanzt und sie ist nicht nur stur und geradlinig Fuss gelaufen, wie viele der anderen Teams, bei denen das Ganze eher wie eine Obedience-Übung aussah.
Lesley hat auch mal Schrittwechsel und andere Körperhaltungen eingebaut und das Feeling der Musik total schön rüber gebracht.
Abschliessend muss ich sagen, war für mich das HTM Finale etwas entäuschend, aber wenigstens gabs einiges zum Diskutieren und Mitfiebern;-)