Statement
zur aktuellen Entwicklung im Bereich Dogdance in
Europa
Nun ist es leider soweit, Dogdance goes FCI
Wie wir gerade erfahren mussten, organisiert der dänische
Kennelclub die erste FCI Dogdance Weltmeisterschaft, und wie
leider erwartet, sind dafür nur Rassehunde mit FCI-Papieren
zugelassen.
Wie vorausgesehen, ist Dogdance mittlerweile so populär
geworden, dass sich auch die nationalen und internationalen
Hundeverbände dafür zu interessieren beginnen.
Wir sind eine seit langem gewachsene und zusammenarbeitende
Gemeinschaft, bestehend aus aktiven Dogdancern, Richtern,
Trainern, Turnierveranstaltern und Interessierten aus
mehreren europäischen Ländern, die sich zum Ziel gesetzt
haben, Dogdance zu fördern, aber gleichzeitig möglichst offen
zu lassen.
Unser Ziel war und ist ganz klar, dass Dogdance eine Sportart
bleibt, die allen Hunden und Menschen offen steht.
Damit dies möglich ist, soll zur Teilnahme an
Dogdance-Turnieren auch weiterhin keine
Verbandszugehörigkeit, Vereinsmitgliedschaft oder
Vorprüfungen (wie z.B. Begleithundeprüfung) notwendig sein.
Auch sollen keine Pflichtelemente gefordert und der
Kreativität weiterhin viel Spielraum gegeben werden. Jedes
Team soll auch zukünftig die Möglichkeit haben, seine
individuellen Stärken herauszuarbeiten und auf Elemente zu
verzichten, die sie aus persönlichen oder gesundheitlichen
Gründen nicht zeigen können oder wollen.
Ausserdem ist es uns ein besonderes Anliegen, dass weder
Hunde ohne Abstammungsnachweis, noch Menschen oder Hunde mit
einem Handicap oder einer Behinderung ausgeschlossen werden!
Zudem wollen wir neben den Leistungsklassen unbedingt auch
weiterhin die Funklassen erhalten, damit auch hier jedes Team
(auch mit sehr jungen oder alten Hunden) die Möglichkeit hat,
seine Tänze einem Publikum zu präsentieren und von
ausgebildeten Richtern ein Feedback zu erhalten.
Weiter war es von Anfang an unser erklärtes Ziel, dass
Dogdance eine multikulturelle und internationale Sportart
bleibt, bei der jederzeit ein Austausch und Turnierstarts
auch über die Landesgrenzen hinaus möglich sind.
An der letzten Dogdance-Convention im November 2008 in
Iserlohn war zu diesem Zweck die Gründung eines eingetragenen
Vereins beschlossen worden.
Die sorgfältige Planung der Vereinsgründung und die grosse
räumliche Entfernung zwischen den Gründungsmitgliedern
erschwerte das Vorhaben. Nun ist die notarielle Beglaubigung
der Satzung fest anvisiert.
Der Verein soll absolut gemeinnützig sein, Ziel ist einzig
und allein, Dogdance auch weiterhin europaweit möglichst
unbürokratisch zu organisieren, gegen die Diskriminierung von
Mischlingshunden vorzugehen und vor allem auch das
Mitspracherecht jedes Einzelnen (mittels der jährlichen
Convention) zu erhalten.
Die an der Convention gewählten Vorstandsmitglieder sind ad
Interim bis zur nächsten Convention im Jahr 2010 eingesetzt
und stehen dann erneut zur Wahl.
Mit der Vereinsgründung wird sich dieser auf
www.dogdance.info vorstellen.
Wir bitten euch an dieser Stelle um eure Unterstützung! Bis
jetzt war es möglich, Dogdance sehr unbürokratisch und
einfach zu organisieren.
Deshalb ist es wichtig, dass alle Dogdancer zusammen halten
und zeigen, dass Dogdance auch weiterhin so bleiben soll!
Die Vereinsmitgliedschaft ist nicht notwendig, um an
Turnieren zu starten. Wir haben jedoch mehr Gewicht, wenn wir
alle am gleichen Strang ziehen und möglichst viele von euch
sich unserem Verein anschliessen!
Alle weiteren Informationen findet ihr unter www.dogdance.info